Der Antheringer Kräutergarten
Rund 350 verschiedene Heilpflanzen
Rund 350 verschiedene Heilpflanzen wurden auf dem 1000 m² großen, sonnigen Areal im Ortszentrum angepflanzt. Auch ein "Bauerngarterl" mit den typischen Gewächsen dieser Gegend wie Schafgarbe, Astern und Sonnenblumen, wurde errichtet. Ein Feuchtbiotop sowie ein Rosenhügel mit 17 verschiedenen Wildrosen vervollständigen diesen einzigartigen Garten.
Rund um den Kräutergarten werden unterschiedliche Vorträge, Seminare und Workshops angeboten: Das Färben mit Pflanzen, Kräuter zum Kochen und Würzen und Naturkosmetik sind nur einige Beispiele aus dem reichhaltigen Angebot der Fortbildungsveranstaltungen.
Eine kostenlose Infobroschüre ist im Tourismusbüro, Gemeinde und Raiffeisenbank erhältlich. Der Kräutergarten ist frei zugänglich, für nähere Informationen und Führungen nach Vereinbarung: Frieda Aigner, Telefon +43 (0)6223 / 22 10.
Hammerschmiede und Schmiedemuseum
Erlebnis von Brauchtumspflege und Handwerklichem
Die ehemalige Hammerschmiede in Acharting am Fuß des Haunsberges garantiert ein Erlebnis von Brauchtumspflege und Handwerklichem. Sie ist heute ein Hotel und Gastraum für romantische Feste und Gesellschaften, in einer Ecke befindet sich ein kleines Schmiedemuseum, welches Einblick in die Vergangenheit des Hauses gewährt.
Die Pfarrkirche Anthering
Geweiht zu Ehren "Maria Himmelfahrt"
Schon im "congestum" des Erzbischofs Arno befindet sich die Kirche "Ecclesia cum territorio ad Anteringas" unter den 67 Urkirchen des Bistums Salzburg. Dieses umfasste die Grafschaften Salzburggau, Chiemgau, Isengau und Inntal. Der erste Kirchenbau war vermutlich ein Holzbau, der etwa nach dem Jahr 900 während der Magyareneinfälle zerstört wurde.
Im 12. Jhdt. wurde eine romanische Kirche gebaut. Reste davon findet man im unteren Teil des Westturmes mit Rundbogen und Zickzackfries, weiters ein vermauertes Doppelfenster im Turm. Der heutige Bau ist spätgotisch und stammt aus dem 15. Jhdt., die Turmerhöhung und der Zwiebelhelm stammen aus 1775, das jetzige Glockengeschoß und der Zwiebelhelm sind barock.
An der Südseite ist eine schöne gotische Vorhalle mit 3 Spitzbogenarkaden auf 2 achteckigen Steinpfeilern. Unter dem Chor befindet sich eine Krypta mit ursprünglich spätgotischem Netzgewölbe und eingemauertem römischen Altarstein.
Am 11. September 1999 konnte die Pfarrgemeinde ein besonderes Fest feiern: die örtlichen Vereine finanzierten die Anschaffung dreier neuer Glocken, welche an diesem Tag geweiht wurden.



