Antheringer Adventmarkt 2023

Kunstvoller Weihnachtsstern auf Adventmarkt

Alle Jahre wieder!

Der Antheringer Adventmarkt 2023

 

Auch dieses Jahr dürfen wir wieder zu unserem beliebten Adventmarkt auf dem Dorfplatz einladen:

SAMSTAG, 02. Dezember 2023
13.30 bis 20.00 Uhr

Neben einem stimmungsvollen Adventprogramm für Groß und Klein erwarten euch unsere Standler mit einer großen Auswahl traditionellen Kunsthandwerkes, kreativen Geschenkideen und leckeren kulinarischen Schmankerln.

Kommt vorbei und genießt einen entspannten Spaziergang, geselliges Beisammensein und weihnachtliche Vorfreude!

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm folgen in Kürze!

Samstag, 2. Dezember 2023, 13.30 bis 20.00 Uhr

Dorfplatz und Veranstaltungszentrum Voglwirt

Auch heuer erwartet euch am Antheringer Adventmarkt eine bunte Vielfalt von traditionellem Kunsthandwerk und kreativem, modernen Design sowie außergewöhnlichen Geschenkideen, kulinarische Schmankerl und Spezialitäten und ein stimmungsvolles Adventprogramm für Klein und Groß!

Wir haben definitiv für jeden etwas dabei: 

Handarbeits- und Strickwaren, Klosterarbeiten, Papierkunst, Räucherwaren, Märchen- und Krippenfiguren, Holzkunstwerk, Billets, Bücher, Kinder-T-Shirts, Goldschmuck, handgestrickte Socken, Perlenschmuck, gehäkelter Schmuck und Stofftiere, köstliche Kekse, Glühbier, Glühwein, lokale Bierspezialitäten, Punsch, kanadischer Hutzen-Punsch, Zirbenlikör, gefüllte Laugenbrezen, Bosna, Bauernkrapfen, Leberkäse, Burger, Raclette, Kletzenbrot, hausgemachte Kuchen und Torten u.v.m.

Kinderprogramm am Antheringer Adventmarkt

Unser Kinderprogramm lässt Kinderherzen höher schlagen:

ab 14.00 Uhr: Kinderschminken und Weihnachtsbasteln
15.00 Uhr: Musikalische Einstimmung durch das Musikum-Ensemble
16.00 Uhr: Der Kasperl kommt zu Besuch
17.00 Uhr: Der Nikolaus kommt und liest eine Weihnachtsgeschichte, auch eine kleine Überraschung hat er für jedes Kind mit dabei

Außerdem finden an dem Tag Pferdekutschen-Fahrten rund ums Dorf statt. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Antheringer Weisenbläser und das Konzert des Jugendblasorchesters. Ein besonderes Highlight wird der Perchtenlauf der Fischacher Perchten um 19.00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihr Tourismusverband Anthering

Flyer 2. Antheringer Herbstmarkt

Antheringer Herbstmarkt

Flyer 2. Antheringer Herbstmarkt

2. Antheringer Herbstmarkt

Am Samstag, den 30. September 2023 ist es wieder soweit:

Aufgrund der ausnahmslos positiven Rückmeldungen freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass unser Antheringer Herbstmarkt in die zweite Runde geht!

Auf dem Gelände des SonnenMoor in Anthering könnt ihr von 10:00 bis 18:00 Uhr zwischen Marktständen und regionalen Ausstellern herumbummeln und euch mit schmackhaftem Streetfood und exklusivem Trinkmooreis verwöhnen lassen.

Neben Buchpräsentationen und tollen Vorführungen regionalen Kunsthandwerks gibt es auch wieder ein spannendes Kinderprogramm mit Kinderralley und Kinderschminken (von 11:00 bis 17:00 Uhr).

Dazu kommen noch stündliche Führungen durch die Kräuter- und Erlebniswelt von SonnenMoor bei denen ihr euer Glück bei einem Gewinnspiel mit tollen Preisen versuchen könnt. Klingt gut? Dann kommt vorbei!

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Wassergenossenschaft 01

Interview mit Bernhard Thalmayr, Obmann der Wassergenossenschaft

Interview mit Bernhard Thalmayr, Obmann der Wassergenossenschaft

 

Bernhard Thalmayr, Obmann der Wassergenossenschaft, erzählt im Interview mit Christian Burkhard alles rund um das Thema „Wasser in Anthering“. Darüber hinaus gibt er uns interessante Einblicke in andere wichtige Bereiche wie die Wasserversorgung in Österreich, die globale Entwicklung und den Klimawandel sowie den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser.

Wassergenossenschaft 01

Aber zuerst die Antwort auf eine Frage, die vielleicht einigen auf der Zunge liegt: Was macht eigentlich der Obmann der Wassergenossenschaft? Nun, das Aufgabengebiet ist sehr vielfältig und umfasst die gesamte Palette der Trinkwasserversorgung vor Ort. Das beginnt bei der Überwachung und Instandhaltung der Versorgungsanlagen (Brunnen und Quellen, Hochbehälter, Leitungsnetz, maschinelle Einrichtungen, etc.), geht über die administrativen Aufgaben, wie z.B. Buchhaltung, Rechnungslegung, Bauverhandlungen, satzungsgemäße Sitzungen und Betreuung der Mitglieder, bis hin zum Leitungsbau, der Reparatur von Rohrbrüchen, dem Erstellen neuer Anschlüsse, dem Tausch der Wasserzähler und dem Erkunden neuer Wasservorkommen. Vorrangiges Ziel ist die kostengünstige Versorgung der Mitglieder mit bestem Trinkwasser. Dementsprechend sind die Mitarbeiter der Wassergenossenschaft auch rund um die Uhr erreichbar.

Fakten zu Anthering

Anthering bezieht sein Trinkwasser überwiegend aus den beiden Hochzonen Trainting und Hupping und aus dem Grundwasserbrunnen in der Antheringer Au. Diese Wasservorkommen werden von Grundwasserkörpern gespeist, für die mittlerweile ein Wasserschongebiet ausgewiesen wurde. Das Quellwasser wird in einen Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1.000 m3 geleitet und über 33 km Hauptleitungen und 12 km Hausanschlussleitungen verteilt.

Derzeit werden in Anthering jährlich rund 165.000 Kubikmeter Wasser verbraucht. Das sind etwa 500 m3 pro Tag. Dieser Verbrauch ist in den letzten Jahren relativ gleichgeblieben, nur die Verteilung hat sich geändert: War es früher die Käserei, die das meiste Wasser verbrauchte, so sind es heute Gasthäuser, Landwirtschaft und größere Gewerbebetriebe.

Klimawandel und seine Auswirkung auf die Wasserversorgung in Österreich

Lange Zeit wurde das Thema „Trinkwasser“ in Österreich relativ entspannt betrachtet und wir zählen nach wie vor zu den „gesegneten“ Ländern, in denen man das Wasser aus der Leitung überall problemlos trinken kann. Dennoch hat die zunehmende Trockenheit der letzten Jahre ihre Spuren hinterlassen: Brunnen müssen tiefer gebohrt und Quellen neu gefasst werden. Bodenversiegelung und Entwässerung verhindern, dass ausreichend Regenwasser im Boden versickern kann und so die Grundwasserreserven wieder vollständig aufgefüllt werden.

Gleichzeitig sieht der Obmann ein großes Einsparungspotential. Zum Beispiel wird bei uns immer noch Trinkwasser für die Toiletten verwendet. Hier wäre auf jeden Fall eine Umstellung auf Nutzwasser sinnvoll. Auch kleinere Poolanlagen ohne regelmäßige bzw. automatische Überwachung stellen ein Risiko für den Mehrverbrauch dar: Sobald das Wasser durch Sauerstoffmangel kippt, wird es einfach abgelassen und der Pool neu befüllt. Eine solche Befüllung verbraucht gut und gerne 15.000 bis 28.000 Liter Trinkwasser.

Ebenso kritisch sieht er die Wasserentnahme aus Flüssen und Seen für Bewässerungen. Stattdessen empfiehlt er den Bau von Regenwassernutzungsanlagen und wünscht sich, dass diese bei Neubauten – sowohl privat als auch gewerblich – gesetzlich vorgeschrieben werden. Damit kann auch die Hochwassergefahr reduziert werden.

Als weiteren wichtigen Schritt für die Zukunft sieht der Obmann den Ausbau der Wasserschongebiete in Österreich. Im Gegensatz zu Wasserschutzgebieten sind Schongebiete nicht nur auf Zonen rund um Trinkwassergewinnungsstellen beschränkt, sondern können weitere Gebiete umfassen, um den Schutz des Grundwassers zu gewährleisten. Dies sollte wasserrechtlich abgesichert werden, um unsere Grundwasserreserven auch für die Zukunft zu sichern.

Bernhard Thalmayr hat als Obmann der Wassergenossenschaft alle Hände voll zu tun. Zum Glück gehört er zu jenen Menschen, die ihren Beruf mit Interesse und Hingabe ausüben und ihre verantwortungsvolle Aufgabe mit dem nötigen Weitblick angehen.

Wir bedanken uns herzlich für das ausführliche Interview!

Interview mit Bürgermeister Ing. Johann Mühlbacher

Interview mit Bürgermeister Ing. Johann Mühlbacher

Unser Geschäftsführer Christian Burkhard hat sich mit dem Bürgermeister von Anthering, Ing. Johann Mühlbacher, getroffen. Die beiden sprachen über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft von Anthering – mit sehr persönlichen Einblicken in das Leben von BM Mühlbacher.

Ein Blick zurück

Hans Mühlbacher wuchs auf einem Bauernhof am Haunsberg auf. Seine Kindheit war geprägt von viel Freiheit, aber am Hof mussten von klein auf alle mitanpacken. Heute kaum vorstellbar, gab es früher keinen Schulbus und die Volkschüler:innen mussten zu Fuß in die Schule gehen – was jeden Tag ein kleines Abenteuer war. Von der Hauptschule in Bergheim wechselte Hans bald in die HTL nach Salzburg, da er ein großes Zeichentalent hatte. Mit der Lokalbahn fuhr er täglich in die Stadt, aber seine Freizeit verbrachte er fast immer in Anthering. Er liebte das Tanzen und wurde bald Mitglied im Heimatverein, wo er später auch seine Frau kennenlernte.

Wenn Hans auf die letzten 20 Jahre zurückblickt, hat sich das Ortszentrum von Anthering stark verändert. Das liegt wohl auch daran, dass die Bevölkerung von 2.400 auf 3.750 Einwohner:innen gestiegen ist. Glücklicherweise legen die Antheringer großen Wert auf Brauchtum und Tradition. Auch wenn manche „Zugezogene“ mit den Traditionen nicht mehr viel anfangen können, kommen sie trotzdem zu Festen wie dem Maibaumaufstellen. Besonders schön findet der Bürgermeister, dass die Vereine im Ort keine Nachwuchsprobleme haben. Leider hat die Corona-Zeit dem Vereins- und Brauchtumsleben sehr zugesetzt und seitdem gibt es auch immer mehr Vorschriften und Verwaltung. Für Hans steht aber immer der Mensch im Mittelpunkt. Er versucht seit 20 Jahren, bei den Menschen zu sein und ihnen zuzuhören.

Ja, genau. Hans hatte vor 20 Jahren mehr oder weniger spontan die Chance, als Bürgermeister zu kandidieren. Als Bautechniker war er beruflich in Anthering tätig und wurde Amtsleiter. Sein Bedürfnis, mehr zu tun, hat ihn zur Kandidatur bewogen. Zum Glück stand und steht seine Familie voll hinter ihm, denn ohne sie wäre das nicht möglich. Hans schätzt es, dass er in seiner Funktion die Gemeinde mitgestalten kann. Besonders stolz ist er darauf, die Kleinkindbetreuung und die Schule mitentwickelt zu haben. Heute sind 50 % der Gemeindebediensteten in der Kinderbetreuung (Kleinkindbetreuung, Kindergarten und Schule) beschäftigt. Wichtig findet er auch, dass es der Gemeinde gelungen ist, den Voglwirtsaal in der Gemeinde zu halten. Das fördert die Gemeinschaft, es ist ein Treffpunkt und auch Ehrungen und Danksagungen können dort abgehalten werden.

Was passiert jetzt und in der Zukunft

Die größte Herausforderung sieht Hans heute in der Schaffung von Wohnraum für die junge Bevölkerung. Für die Gemeinde sei es schwierig, Bauträger davon abzuhalten, alte Bausubstanz abzureißen und die Neubauten an die privilegierte Bevölkerungsschicht zu verkaufen. Aus seiner Sicht können nur Mietpreisbremsen und geförderter Wohnbau das Problem in den Griff bekommen, dazu braucht es aber übergeordnete Regularien. Derzeit arbeitet man an der Sanierung des Bauhofes und es soll kommendes Jahr mit dem Neubau des Feuerwehrhauses begonnen werden.

Die Antheringer Au ist als Naherholungsgebiet für Einheimische und Gäste besonders wertvoll. Der Zugang zur Au soll im Bereich Acharting ausgebaut werden, Gespräche mit den Grundeigentümern laufen bereits. Dabei sollen die Freizeitmöglichkeiten und Erholungsräume unbedingt erhalten bleiben. Ein weiteres Highlight in der Au wird demnächst die Fußgängerbrücke nach Bayern sein. Touristisch wird Anthering als »Naturdorf« vermarktet und genau das schätzen die Gäste: die ländliche Struktur, die intakte Natur, die touristische Infrastruktur mit Gastronomie, Verkehrsanbindung und Freizeitmöglichkeiten. Natürlich ist für viele Gäste auch die Nähe zur Stadt wichtig.

Zum Schluss verrät uns der Bürgermeister noch, dass er am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs ist. Wenn es eine Herausforderung sein darf, dann gerne auf den Haunsberg. Für gemütliche Touren ist ein Kaffee in der Stadt Salzburg das richtige Ziel.

Wir bedanken uns für das ausführliche und persönliche Interview.

Antheringer Schaukelweg wartet auf euren Besuch

Unser Antheringer Schaukelweg ist ab Freitag, den 07. April, geöffnet

Endlich ist es wieder soweit: Unsere Schaukeln sind aus dem Winterschlaf erwacht und voller Energie. Sie freuen sich riesig, dass sie bis in den Herbst hinein mit vielen kleinen und großen Kindern schaukeln können! Unser Schaukelweg ist zwar in erster Linie für Kinder, aber wie Bettina von Armin, eine deutsche Schriftstellerin, Komponistin und Zeichnerin, einst sagte: Schwing dich aus allem heraus, was dich beengt! Wir sind der Meinung, dass auch wir Erwachsene viel öfter schaukeln sollten. Was denkt ihr?

Wir wünschen euch viel Spaß auf unserem Antheringer Schaukelweg und freuen uns über eure Bilder mit dem Hashtag #antheringerschaukelweg auf Instagram!

Euer Team vom Tourismusverband Anthering

Antheringer Schaukelweg: Das perfekte Ausflugsziel für die ganze Familie

Der Antheringer Schaukelweg ist das perfekte Ausflugsziel für Familien: Hier kann nach Lust und Laune geschaukelt und gewandert werden! Auf zwei verschiedenen Wegen oder einer Kombination aus beiden ist für alle etwas dabei! Und das Beste: Im Frühling 2020 wurde der Schaukelweg um zwei weitere Schaukeln erweitert und sorgt so für noch mehr Abwechslung!

Noch mehr Spaß & Action!

Zum 10-Jahres-Jubiläum des Schaukelwegs in Anthering freut sich der Tourismusverband, dass der Schaukelweg mit der Wolkenschaukel und dem Wirbelwind jetzt für noch mehr Abwechslung sorgen.

Natürlich sind auch die beiden neuen Schaukeln durch einen Wanderweg verbunden. Start des neuen rot markierten Weges ist wie bisher der Kindergarten Anthering. Hier habt ihr nun die Wahl:

Wer hat Lust auf den bekannten grünen Weg mit 4 km Wegstrecke? Oder doch lieber den kurzen neuen Weg mit ca. 1 km Länge? Der neue, kurze Weg ist übrigens durchgehend asphaltiert und ohne große Steigungen. Aus diesem Grund eignet er sich besonders gut für Buggys und Laufräder. Ach ja, wer Zeit und ein wenig Kondition mitbringt kann natürlich auch beide Wege kombinieren! Gemütliche Sitzgelegenheiten bieten den Erwachsenen eine Verschnaufpause während die Kinder schaukeln.

PS: Hier findet ihr weitere Infos und den aktuellen Folder zum Antheringer Schaukelweg. Bitte beachtet die derzeit gültigen Bestimmungen hinsichtlich Abstand.

Der Antheringer Schaukelweg im Detail

Unser Schaukelweg lockt in den letzten Jahren sehr viele Familien von nah und fern nach Anthering, denn hier macht das Wandern mit der ganzen Familie so richtig viel Spaß! Für Spaß und Abwechslung sorgen lustige Schaukelstationen: Hier können die Kinder auf „Wildpferden“ reiten, einen „Piraten-Kahn“ erobern oder am „Herkules“ ihre Kräfte messen. Gemeinsam mit den Kleinen können die Eltern sich auf der Hollywood-Schaukel oder im Vogelnest entspannen. Selbstverständlich gibt es auch genügend Raststationen, damit alle Wanderer den Aufenthalt in der Natur so richtig genießen und sich zwischendurch auch stärken können.

Damit auf der Wanderung nichts schief gehen kann, haben wir alle wichtigen Details für euch zusammengetragen:

Start und Ziel des Antheringer Schaukelwegs sind beim Kindergarten Anthering, in der Schmiedingerstraße 3. Hier sind auch genügend Parkplätze vorhanden.  Insgesamt ist der Antheringer Schaukelweg rund 4 km lang (hin- und retour) und mit 6 abwechslungsreichen Schaukelstationen entlang des Weges ausgestattet. Er ist besonders für Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter geeignet, aber auch mit geländegängigen Kinderwägen befahrbar.

Weitere Infos zum Schaukelweg sowie den aktuellen Folder finden Sie hier.

Nach der Wanderung bietet die Antheringer Gastronomie ausreichend Möglichkeiten, den kleinen oder großen Hunger und Durst zu stillen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Entdecken des Schaukelwegs!

3-Freunde-Schaukel außer Betrieb

Achtung: Die 3-Freunde-Schaukel ist außer Betrieb!

Die 3-Freunde-Schaukel (Station 7 des Schaukelweges) ist leider momentan außer Betrieb und muss repariert werden. Der Rest des Schaukelweges ist aber normal begehbar.

Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß beim Spazieren und Schaukeln und melden uns, sobald die 3-Freunde-Schaukel wieder genutzt werden kann.

Kräuterweihe in Anthering

Ein ganz besonderes Event

Wie jedes Jahr lockt auch heuer Anthering seine Gäste mit einem einzigartigen Ereignis: der traditionellen Kräuterweihe mit anschließendem Kräuterfest. Am 15. August, zu Maria Himmelfahrt – auch Maria Wurzweih genannt – geht’s um 10.30 Uhr vor der Pfarrkirche los mit dem Festgottesdienst mit Kräuterweihe und Musik. Direkt danach, um 11.30 Uhr, beginnt das Kräuterfest. Hier könnt ihr an Führungen durch unseren Kräutergarten teilnehmen und dort auch gleich den Kräutermarkt besuchen, der eine große Auswahl an köstlichen, selbstgemachten Produkten der Antheringer Kräuterfreunde anbietet. Zusätzlich bekommt jede:r Kirchenbesucher:in von unseren Antheringer Kräuterfrauen ein geweihtes Kräuterbüschel geschenkt.

Bitte achtet bei eurem Besuch auf dem Kräuterfest auf die geltenden Corona-Maßnahmen (Abstände einhalten, Mund-Nasenschutz tragen). Danke!

Pläuschchen im Kräutergarten

Unsere Elfe erzählt: Am Tag der Kräuterweihe macht sich das ganze Dorf in Tracht auf den Weg zur Kirche. Doch auch sonst ist dieser Kirchgang nicht wie alle anderen: Schon beim Eintreten ist man überwältigt von dem betörenden Duft der über 400 Kräuterbüscherl, die die Antheringer Kräuterfrauen gebunden haben! Sie betreuen auch das ganze Jahr über den wunderschönen Kräutergarten, den man mitten im Ort besichtigen kann. Allen voran Frieda Aigner, die unserer Elfe trotz der vielen Vorbereitungen für ein kurzes Gespräch zur Verfügung stand:

Frieda – wie war das damals – wie bist du auf die Idee gekommen, einen Kräutergarten in Anthering anzulegen?

Als Bildungswerkleiterin war das mein erstes Projekt. Der Tenor war: Wir arbeiten alle gern im Garten, wollen Interesse wecken an den Pflanzen und unser Wissen weitergeben. Damit wurde unser Kräutergarten geboren und das Interesse daran ist bis heute ungebrochen. Besondere Freude haben wir natürlich mit den Kindern – bereits die Kleinsten aus dem Kindergarten besuchen uns 1 –  2 mal in der Woche. Die kindliche Neugier ist immer wieder überwältigend.

Und genau das ist der Zweck des Kräutergartens! Immer wieder zu entdecken, zu erkunden, zu riechen, zu schmecken, zu lernen. Und wo könnte man das besser als in einem frei zugänglichen Garten, der liebevoll gepflegt allen zur Verfügung steht, die Interesse an Heilpflanzen und Kräutern haben.

Mein ganz persönliches Interesse wurde bereits in der Volksschule geweckt – eine sehr bemühte und rührige Lehrerin hat uns Kinder motiviert, Pflanzen mitzubringen, die sie dann bestimmt hat. Und so standen bald in unserer Klasse x-Vaserl und Stamperl mit Kräutern auf dem Boden. Die Pflanzen benennen zu können, zu wissen welche Eigenschaften sie haben – das hat mich schon als Kind begeistert.

Seit 26 Jahren gibt es den Kräutergarten – und er steht und fällt mit der Gruppe an Frauen, die ihn bearbeiten und pflegen. Das Grundwissen ist uralt und wird seit Jahrtausenden überliefert.  Genau wie in der Schulmedizin ist es auch bei den Kräutern: auch wenn zwei Patienten das gleiche Krankheitsbild zeigen – bei einem hilft’s, bei dem anderen leider nicht.

In unserem Garten haben wir eine eigene Ordnung – die Kräuter sind nach Krankheiten sortiert, bei denen sie helfen können.  Es gibt ca. 300 verschiedene Kräuter in unserem Garten. Und ca. 750 Taferl die diese Kräuter beschreiben. Unglaublich! Sehen tut man wirklich ALLE Taferl freilich nur im Winter – jetzt in der Vollblüte des Gartens sind die meisten verdeckt von der Pracht und Schönheit der Pflanzen.

Für das große Fest in ein paar Tagen wurde und wird fleißig gesammelt. Dabei wird – wann immer möglich – auf die Phasen des Mondes geachtet. Doch natürlich müssen die Kräuter geerntet werden, wenn sie blühen und das passt nicht immer mit dem Mond zusammen.

Frieda – was sind denn deine Lieblingskräuter?

Salbei und Majoran, eine besondere Mischung wenn man an Husten leidet – das weiß ich schon seit meiner Kindheit. Für das Fest habe ich diese Kräuter mit Kandiszucker aufgekocht und den Hustensaft abgefüllt. Persönlich getestet und bewährt!

Genauso wie die anderen Dinge, die die Frauen die den Kräutergarten nun schon seit 27 Jahren betreuen, in ihrem Buch „Geschichten aus dem Kräutergarten“ zusammengefasst haben. Das Kräutergarten-Buch mit dem Blätterdruck ist ein ganz besonderes Geschenk, das auch viele Besucher des Kräuterfestes als Andenken mit nach Hause nehmen.

Und die Büscherl, die am Festtag, dem 15. August verschenkt werden,  sollen ausdrücken, mit welcher Liebe das ganze Jahr über der Garten betreut wird. Die Büscherl werden in Ehren weiter verschenkt, zum Räuchern verwendet und niemals auf den Kompost geworfen. Der Sinn muss also erkannt worden sein, weil sie gar so begehrt sind, sagt Frieda.

Fotograf: Tobias Werner

Rudi Muart, der Geschäftsführer des Bistro Bella Mare

Bella Mare – Ihr Bistro in Anthering

Bistro Bella Mare – Italienische Klassiker gepaart mit orientalischen Spezialitäten

In Rudi Murat’s Bistro wird Kundenzufriedenheit groß geschrieben! Da ist es natürlich selbstverständlich, dass die täglich frisch zubereiteten Speisen stets heiß auf den Tisch kommen. Dabei verwöhnt das Bella Mare seine Gäste mit einer einzigartigen Küche, die nirgends sonst in Anthering zu finden ist: Auf der Speisekarte stehen neben italienischen Klassikern wie Pizza und Nudelgerichten nämlich auch eine Auswahl von orientalischen Spezialitäten wie Kebap und Dürüm.

Das schätzen viele hier in Anthering, aber es gibt auch Stammkunden bis nach Obertrum, die immer wieder gerne in das Bistro kommen.

Langjährige Erfahrung und östliches Flair

Ursprünglich stammt Rudi Murat aus Nord-Syrien, wo er unter anderem als Geschäftsführer eines großen Restaurants gearbeitet hat. In Österreich lebt er nun schon seit etwa 10 Jahren und hat sich 2017 mit einem kleinen Lokal mit Lieferservice selbstständig gemacht. Ende 2018 eröffnete er dann das Bistro Bella Mare direkt im Herzen von Anthering und erfreut seitdem seine Gäste mit leckeren Gerichten.

Rudis internationales Team besteht momentan noch aus drei Mitarbeitern, aber er ist auch auf der Suche nach einem zuverlässigen Koch und einer Küchenhilfe. Diese sollten idealerweise über Erfahrung im Gastronomiebetrieb verfügen, wichtiger ist aber noch eine ordentliche und effiziente Arbeitsweise.

Zukunftspläne

Da das Bistro Bella Mare in Anthering so großen Anklang findet, ist mittelfristig ein Ausbau der Küche geplant, um seinen Gästen eine noch größere Auswahl an köstlichen Speisen anbieten zu können. Wir sind schon gespannt, mit welchen neuen kulinarischen Köstlichkeiten uns das Bella Mare in Zukunft verwöhnen wird!

Ein Tipp zum Schluss

Am Ende unseres Interviews hat uns Rudi noch seinen ganz besonderen Ausflugstipp für einen Besuch in Anthering verraten: die Antheringer Au. Für Rudi ein Naturjuwel für Jung und Alt, das man unbedingt gesehen haben muss. Da können wir ihm nur zustimmen!