Weidenkurs Wundersame Weide – Fertige Weidenblumen

Wundersame Weide

Wundersame Weide

Ein Nachmittag in der Weidenwerkstatt

 

Die Weide ist ein faszinierender Baum, der bei uns überall wächst und kaum Beachtung bekommt. Und schon gar nicht die Beachtung, die er eigentlich verdient. Dabei kann die Weide so viel und man kann noch viel mehr mit ihr machen. Um die Weide besser kennenzulernen und die Grundzüge des Weidenflechtens auszuprobieren, mache ich einen Kurs bei »Natur verbindet« in Zusammenarbeit mit »Naturmädl«.

Die lernende Weide

Der Kurs hat den klingenden Namen »Die lernende Weide« und findet an einem ganz besonderen Platz in Anthering statt – von Hügeln, Schafen, Hasen und Natur umgeben, steht die Holzhütte, in der wir arbeiten werden. Schon bei diesem Anblick ist der Stress des Alltags vergessen und die Neugierde auf das traditionelle Handwerk des Weidenflechtens geweckt.

Bianca zeigt uns den »Japanischen Knoten«. Ich bin fasziniert, wie biegsam die Weide ist und trotzdem fuchst mich der Knoten ganz schön – vor allem das Ende hinter dem Knoten zu verstecken will mir nicht gelingen. Manchen meiner Kurskollegen geht es ähnlich – es ist wohl wie immer im Leben: Übung macht den Meister.

Als nächstes flechten wir eine Weidenspirale und ich bin begeistert: Es geht einfach, schnell und es dreht sich perfekt. Bianca verrät uns, dass sie die Spiralen als Windspiel an die Bäume hängt. Das schaut sicherlich wunderschön aus. Die Flechttechnik ist hoffentlich so einfach, dass ich sie mir bis zum nächsten Versuch merke.

 

Und schon kommen wir zur Meisterklasse (für Anfänger): Wir flechten eine Blume. Dazu beginnen wir mit einem Bodenkreuz und flechten immer im Kreis mit zwei Zweigen parallel. Klingt einfach, ist es aber nicht – zumindest nicht die ganze Zeit. Denn plötzlich sind zwei Zweige oben, was nicht sein sollte. Ich schummle mich ein bisschen durch, damit ich nicht wieder alles „auftrennen“ muss. Zum Schluss stecken alle Teilnehmer ihre Blumen ins Hochbeet von Hannes, das übrigens auch mit Weiden begrenzt ist. Im Sonnenuntergang wirken die Blumen fast kitschig.

Wir waren alle so beschäftigt, dass wir gar nicht bemerkt haben, wie schnell die Zeit verflogen ist. Schon ist der Nachmittag vorbei und wir dürfen unser neues Wissen über die Weide und unsere geflochtenen Schätze mit nach Hause nehmen. Es war ein toller Nachmittag, bei dem ich interessante Leute getroffen, viel gelernt und womöglich auch ein neues Hobby entdeckt habe.

Lust auf Weidenkurse

Mein Kurstag war der erste Teil einer ganzen Kursreihe. Hannes bietet über das nächste halbe Jahr noch vier weitere Kurse zur Weide an:

 

»Die lebende Weide«: Freitag, 26. April 2024

»Die tragende Weide«: Samstag, 11. Mai 2024

»Die heilende Weide«: Freitag, 07. Juni 2024

»Die strukturierende Weide«: Samstag, 13. Juli 2024

 

Nähere Infos zu den Kursen findet ihr unter https://www.natur-verbindet.com/weitere-kurse/weidenwerkstatt-1/ – es sind noch Plätze frei!

Kräuterspaziergang – Teilnehmer wandern durch die Au

Kräuterspaziergang in der Antheringer Au

Kräuterspaziergang in der Antheringer Au

Wir haben wieder eine tolle Waldwanderung für euch! Die diplomierte Kräuterpädagogin Sophie Winkler nimmt euch mit zu einem „Kräuterspaziergang in der Antheringer Au“, auf dem ihr viel Spannendes über unsere heimische Pflanzenwelt lernen könnt!

Bei diesem Kräuterspaziergang entdecken wir die wilden Schätze vor der Haustür: Gemeinsam erkunden wir die wilden Pflanzen am Wegesrand und lernen, wie wir erkennen können, wofür sie gut sind und wie sie eingesetzt werden können. Zwischendurch gibt es zur Stärkung einen kleinen Snack. Damit ihr so manchen Schatz mit nach Hause nehmen könnt, erhaltet ihr einen eigenen Sammelbeutel. Außerdem bekommt ihr auch noch ein Skript zum Nachlesen. Wer möchte, kann im Anschluss noch dem Kräutergarten einen Besuch abstatten und sich hier durch die über 700 Tontafeln stöbern, auf denen die floralen Bewohner des Gartens benannt sind.

Sophie Winkler liebt es, in der Wildnis herumzustreifen und Kräuter, Knospen und Blumen zu sammeln und auf vielfältigste Weise zu verarbeiten. Über ihren Blog sophiabotanika.com, bei Kräuterwanderungen und Workshops gibt sie ihr Wissen weiter und möchte dadurch zu einem bewussteren Naturerlebnis und der Wertschätzung der Natur anregen.

Bei der Wanderung mit Sophie Winkler sind Familien mit Kindern wieder herzlich willkommen!

Termin: Aufgrund von Schlechtwetter haben wir die Veranstaltung auf den 26. April 2024 verschoben!
Kosten: € 24,- pro Teilnehmer:in (Kinder frei)

Kräuterspaziergang in der Antheringer Au

Bei unseren Waldwanderungen und auch dem Kräuterspaziergang durch die Antheringer Au lernt ihr die Au ganz genau kennen.

Das Wichtigste vorweg:

  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Treffpunkt: Eingang der Au (in der Nähe vom Lokalbahnhof Anthering)
  • Anreise: wir empfehlen die klimaschonende Anreise mit der Salzburger Lokalbahn
  • Maximale Teilnehmerzahl: 20
  • Mindestalter: 4 Jahre

Tipp: Macht doch einen naturidyllischen Kurz-Urlaub in Anthering.

Voranmeldung zum Kräuterspaziergang in der Antheringer Au

Bitte beachtet, dass es sich hier nur um eine Voranmeldung handelt. Eure Teilnahme wird vom Tourismusverband noch einmal bestätigt.

    Euer Name (Pflichtfeld)

    Eure E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

    Eure Telefonnummer

    Ich möchte folgende Personenzahl zum Kräuterspaziergang mit Sophie Winkler am 19. April 2024 um 16:00 Uhr anmelden:

    Anzahl der Erwachsenen

    Anzahl der Kinder

    Kosten: Die Kosten pro Teilnehmer:in betragen € 24,00 pro Person (Kinder frei) und sind vor Ort in bar zu zahlen.

    Wir freuen uns, dass das Land Salzburg unseren »Kräuterspaziergang« als »Green Event« klassifiziert hat. Als »Green Event« werden Veranstaltungen bezeichnet, die sich besonders durch eine nachhaltige Organisation auszeichnen.

    Antheringer Schaukelweg wartet auf euren Besuch

    Unser Antheringer Schaukelweg ist wieder geöffnet!
    Seit Dienstag, den 19. März, darf wieder hemmungslos geschaukelt werden!

    Endlich ist es wieder soweit: Unsere Schaukeln sind aus dem Winterschlaf erwacht und voller Energie. Sie freuen sich riesig, dass sie bis in den Herbst hinein mit vielen kleinen und großen Kindern schaukeln können! Unser Schaukelweg ist zwar in erster Linie für Kinder, aber wie Bettina von Armin, eine deutsche Schriftstellerin, Komponistin und Zeichnerin, einst sagte: Schwing dich aus allem heraus, was dich beengt! Wir sind der Meinung, dass auch wir Erwachsene viel öfter schaukeln sollten. Was denkt ihr?

    Wir wünschen euch viel Spaß auf unserem Antheringer Schaukelweg und freuen uns über eure Bilder mit dem Hashtag #antheringerschaukelweg auf Instagram!

    Euer Team vom Tourismusverband Anthering

    Antheringer Schaukelweg: Das perfekte Ausflugsziel für die ganze Familie

    Der Antheringer Schaukelweg ist das perfekte Ausflugsziel für Familien: Hier kann nach Lust und Laune geschaukelt und gewandert werden! Auf zwei verschiedenen Wegen oder einer Kombination aus beiden ist für alle etwas dabei! Und das Beste: Im Frühling 2020 wurde der Schaukelweg um zwei weitere Schaukeln erweitert und sorgt so für noch mehr Abwechslung!

    Noch mehr Spaß & Action!

    Zum 10-Jahres-Jubiläum des Schaukelwegs in Anthering freut sich der Tourismusverband, dass der Schaukelweg mit der Wolkenschaukel und dem Wirbelwind jetzt für noch mehr Abwechslung sorgen.

    Natürlich sind auch die beiden neuen Schaukeln durch einen Wanderweg verbunden. Start des neuen rot markierten Weges ist wie bisher der Kindergarten Anthering. Hier habt ihr nun die Wahl:

    Wer hat Lust auf den bekannten grünen Weg mit 4 km Wegstrecke? Oder doch lieber den kurzen neuen Weg mit ca. 1 km Länge? Der neue, kurze Weg ist übrigens durchgehend asphaltiert und ohne große Steigungen. Aus diesem Grund eignet er sich besonders gut für Buggys und Laufräder. Ach ja, wer Zeit und ein wenig Kondition mitbringt kann natürlich auch beide Wege kombinieren! Gemütliche Sitzgelegenheiten bieten den Erwachsenen eine Verschnaufpause während die Kinder schaukeln.

    PS: Hier findet ihr weitere Infos und den aktuellen Folder zum Antheringer Schaukelweg. Bitte beachtet die derzeit gültigen Bestimmungen hinsichtlich Abstand.

    Der Antheringer Schaukelweg im Detail

    Unser Schaukelweg lockt in den letzten Jahren sehr viele Familien von nah und fern nach Anthering, denn hier macht das Wandern mit der ganzen Familie so richtig viel Spaß! Für Spaß und Abwechslung sorgen lustige Schaukelstationen: Hier können die Kinder auf „Wildpferden“ reiten, einen „Piraten-Kahn“ erobern oder am „Herkules“ ihre Kräfte messen. Gemeinsam mit den Kleinen können die Eltern sich auf der Hollywood-Schaukel oder im Vogelnest entspannen. Selbstverständlich gibt es auch genügend Raststationen, damit alle Wanderer den Aufenthalt in der Natur so richtig genießen und sich zwischendurch auch stärken können.

    Damit auf der Wanderung nichts schief gehen kann, haben wir alle wichtigen Details für euch zusammengetragen:

    Start und Ziel des Antheringer Schaukelwegs sind beim Kindergarten Anthering, in der Schmiedingerstraße 3. Hier sind auch genügend Parkplätze vorhanden.  Insgesamt ist der Antheringer Schaukelweg rund 4 km lang (hin- und retour) und mit 6 abwechslungsreichen Schaukelstationen entlang des Weges ausgestattet. Er ist besonders für Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter geeignet, aber auch mit geländegängigen Kinderwägen befahrbar.

    Weitere Infos zum Schaukelweg sowie den aktuellen Folder finden Sie hier.

    Nach der Wanderung bietet die Antheringer Gastronomie ausreichend Möglichkeiten, den kleinen oder großen Hunger und Durst zu stillen.

    Wir wünschen euch viel Spaß beim Entdecken des Schaukelwegs!

    Profilfoto Laura Lebesmühlbacher, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Anthering

    Frischer Wind im Tourismusverband – Interview mit Laura Lebesmühlbacher

    Frischer Wind im Tourismusverband
    – Interview mit Laura Lebesmühlbacher

     

    Unser Tourismusverband steht seit Dezember 2023 unter neuer Leitung. Nach Christian Burkhard, bei dem wir uns noch einmal herzlich für die engagierte Arbeit der letzten Jahre bedanken, hat jetzt Laura Lebesmühlbacher die Geschäftsführung übernommen. Im Interview erzählt sie von ihrem Leben, ihrer Leidenschaft für Musik und Tradition und ihren Plänen für unser schönes Anthering.

    Profilfoto Laura Lebesmühlbacher, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Anthering
    Das Jugendblasorchester Anthering-Nußdorf beim Querbeat 2022

    Details aus ihrem Leben

    Laura ist gebürtige Antheringerin und fest in der Kultur unseres Dorfes verwurzelt. Seit 2011 ist sie aktives Mitglied der Musikkapelle Anthering und seit 2022 Kapellmeisterin. Zusätzlich leitet sie seit 2018 das Jugendblasorchester Anthering-Nußdorf, in dem 40 Kinder, Jugendliche und Junggebliebene zusammen musizieren.

    Seit Laura 2020 ihren Bachelor in Soziologie, im Fachbereich Tourismussoziologie, abgeschlossen hat, arbeitet sie im Projektmanagement der Salzburger Volkskultur. Hier ist sie für viele Projekte und Veranstaltungen zuständig. Die Salzburger Volkskultur ist die Dachorganisation der sechs volkskulturellen Landesverbände, zu denen auch der Salzburger Blasmusikverband gehört. Hier hat Laura nach dem Abschluss ihres Studiums schon im Büro gearbeitet, bevor sie die Stelle im Projektmanagement übernahm. Seit dem Sommer 2023 lebt sie mit ihrem Partner zusammen in St. Veit im Pongau, wo die beiden das Haus seiner Eltern umgebaut haben.

     

    Ein neues Kapitel, eine neue Chance

    Als Lauras Mutter, die als Finanzreferentin im Tourismusverband tätig ist, sie auf die freiwerdende Stelle des Geschäftsführers aufmerksam machte, war sofort ihr Interesse geweckt: den eigenen Heimatort aktiv mitzugestalten, empfindet sie als großartige Chance und ehrenvolle Aufgabe. Kurzentschlossen vereinbarte Laura einen Termin mit Frau Ammerhauser, der Obfrau des Tourismusverbandes, und der Rest ist – wie man so schön sagt – Geschichte.

    Schon bei der Übergabe von ihrem Vorgänger wird ihr bewusst, wie vielfältig und abwechslungsreich ihre neue Tätigkeit ist. Neben der Gäste- und Mitgliederbetreuung gehören auch Bereiche wie Veranstaltungsorganisation, Werbemittelproduktion, Betreuung der touristischen Infrastruktur und Marketing zu ihren Aufgaben. Zum Glück bringt Laura eine große Portion Begeisterung für ihren Beruf und unser Naturdorf mit und sieht der neuen Herausforderung mit viel Zuversicht entgegen. Sie freut sich auf die Chance, ihre bisher erworbenen Fähigkeiten auszubauen und neue dazu zu gewinnen.

    Die erste Gelegenheit dazu erhielt Laura schon im Dezember, wo sie sich an der Organisation des jährlichen Adventmarktes unterstützend beteiligte. Sie genoss es, hier ihre eigenen Ideen einzubringen und diese dann in der Umsetzung zu sehen. Genauso ging es ihr mit der Arbeit im Team und sie ist dankbar, dass sie mit den langjährigen Mitgliedern des Tourismusverbandes auf einen reichen Erfahrungsschatz bauen kann.

    Zeigen, was wir zu bieten haben

    Auf die Frage, in welche Richtung sich Anthering ihrer Meinung nach als Tourismusregion zukünftig entwickeln soll, hält Laura zufrieden fest, dass der Tourismusverband in den vergangenen Jahren bereits viel geschafft hat und eine gute Basis vorhanden ist. Anthering kann als Naturdorf mit einer Fülle wertvoller Attraktionen wie der Antheringer Au, den Moorschätzen und kulturellen Veranstaltungen aufwarten. Unterstützt werden diese von einer florierenden Infrastruktur aus Wirts- und Übernachtungsbetrieben. Dementsprechend wichtig findet Laura den Bereich Werbung, in dem sie noch viele Ausbaumöglichkeiten sieht: „Es gibt so viele Angebote, die man als Tourist vielleicht gar nicht so mitbekommt, weil sie weniger beworben werden. Auch viele Veranstaltungen unserer örtlichen Vereine sind touristisch durchaus attraktiv. Onlinewerbung wird hier eine große Rolle spielen.“

     

    Lauras Highlights in Anthering

    Als wir nach ihren Lieblingsorten in Anthering fragen, kommt Laura richtig ins Schwärmen: „Da ich viel Zeit in meiner Kindheit rund um mein Elternhaus verbracht habe, gefällt es mir in Ried besonders gut – wir haben dort ein wunderbares Panorama. Auch der Schaukelweg ist nicht weit weg. Ein toller Ort zum Kraft tanken ist die „Eiche“, wie wir sie in meiner Familie nennen. Der große Eichenbaum, wenn man Richtung Fuchsenmühle fährt. Dort und bei den umliegenden Bächen und Wäldern habe ich in meiner Kindheit viel Zeit verbracht.

    Den besten Ausblick hat man, wie ich finde, wenn man von Trainting/Hupping ins Dorf runterfährt und über den ganzen Ort, bis in die Stadt und ins Bayrische sieht.

    Und eigentlich überall dort, wo man die wunderbaren Menschen unseres Ortes trifft, und davon gibt’s sehr viele. Besonders jetzt, wo ich weggezogen bin, komme ich noch viel lieber als zuvor in meinen Heimatort zurück. Es ist immer ein schöner Moment, wenn man von Lehen Richtung Dorf fährt, einem die Kirche und der dahinter liegende Haunsberg entgegenlacht und man dann noch jemanden an der Straße entlang gehen sieht, den man kennt und im Vorbeifahren grüßt – das ist für mich Heimat, das ist für mich Anthering.“

    Man sieht, Laura Lebesmühlbacher hat sich schon gut in ihrem neuen Arbeitsfeld eingelebt und ist engagiert dabei, ihre Visionen für unser schönes Anthering bestmöglich umzusetzen. Wir sind gespannt, wie es weitergeht und wünschen Laura viel Erfolg und Erfüllung in ihrer neuen Tätigkeit!

    Antheringer Adventmarkt 2024

    Kunstvoller Weihnachtsstern auf Adventmarkt

    Alle Jahre wieder!

    Der Antheringer Adventmarkt 2024

     

    Auch dieses Jahr dürfen wir wieder zu unserem beliebten Adventmarkt auf dem Dorfplatz einladen:

    SAMSTAG, 30. November 2024
    13.30 bis 20.00 Uhr

    Neben einem stimmungsvollen Adventprogramm für Groß und Klein erwarten euch unsere Standler mit einer großen Auswahl traditionellen Kunsthandwerkes, kreativen Geschenkideen und leckeren kulinarischen Schmankerln.

    Kommt vorbei und genießt einen entspannten Spaziergang, geselliges Beisammensein und weihnachtliche Vorfreude!

    Weitere Informationen zum Rahmenprogramm folgen in Kürze!

    Samstag, 2. Dezember 2023, 13.30 bis 20.00 Uhr

    Dorfplatz und Veranstaltungszentrum Voglwirt

    2023 erwartete euch am Antheringer Adventmarkt eine bunte Vielfalt von traditionellem Kunsthandwerk und kreativem, modernen Design sowie außergewöhnlichen Geschenkideen, kulinarische Schmankerl und Spezialitäten und ein stimmungsvolles Adventprogramm für Klein und Groß!

    Da war definitiv für jeden etwas dabei: 

    Handarbeits- und Strickwaren, Klosterarbeiten, Papierkunst, Räucherwaren, Märchen- und Krippenfiguren, Holzkunstwerk, Billets, Bücher, Kinder-T-Shirts, Goldschmuck, handgestrickte Socken, Perlenschmuck, gehäkelter Schmuck und Stofftiere, köstliche Kekse, Glühbier, Glühwein, lokale Bierspezialitäten, Punsch, kanadischer Hutzen-Punsch, Zirbenlikör, gefüllte Laugenbrezen, Bosna, Bauernkrapfen, Leberkäse, Burger, Raclette, Kletzenbrot, hausgemachte Kuchen und Torten u.v.m.

    Kinderprogramm am Antheringer Adventmarkt

    Unser Kinderprogramm ließ Kinderherzen höher schlagen:

    ab 14.00 Uhr: Kinderschminken und Weihnachtsbasteln
    15.00 Uhr: Musikalische Einstimmung durch das Musikum-Ensemble
    16.00 Uhr: Der Kasperl kommt zu Besuch
    17.00 Uhr: Der Nikolaus kommt und liest eine Weihnachtsgeschichte, auch eine kleine Überraschung hat er für jedes Kind mit dabei

    Außerdem fanden an diesem Tag Pferdekutschen-Fahrten rund ums Dorf statt. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Antheringer Weisenbläser und das Konzert des Jugendblasorchesters. Ein besonderes Highlight war der Perchtenlauf der Fischacher Perchten um 19.00 Uhr.

    Schön, dass ihr dabei wart!

    Euer Tourismusverband Anthering

    Flyer 2. Antheringer Herbstmarkt

    Antheringer Herbstmarkt

    Flyer 2. Antheringer Herbstmarkt

    2. Antheringer Herbstmarkt

    Am Samstag, den 30. September 2023 ist es wieder soweit:

    Aufgrund der ausnahmslos positiven Rückmeldungen freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass unser Antheringer Herbstmarkt in die zweite Runde geht!

    Auf dem Gelände des SonnenMoor in Anthering könnt ihr von 10:00 bis 18:00 Uhr zwischen Marktständen und regionalen Ausstellern herumbummeln und euch mit schmackhaftem Streetfood und exklusivem Trinkmooreis verwöhnen lassen.

    Neben Buchpräsentationen und tollen Vorführungen regionalen Kunsthandwerks gibt es auch wieder ein spannendes Kinderprogramm mit Kinderralley und Kinderschminken (von 11:00 bis 17:00 Uhr).

    Dazu kommen noch stündliche Führungen durch die Kräuter- und Erlebniswelt von SonnenMoor bei denen ihr euer Glück bei einem Gewinnspiel mit tollen Preisen versuchen könnt. Klingt gut? Dann kommt vorbei!

    Wir freuen uns auf Euren Besuch!

    Wassergenossenschaft 01

    Interview mit Bernhard Thalmayr, Obmann der Wassergenossenschaft

    Interview mit Bernhard Thalmayr, Obmann der Wassergenossenschaft

     

    Bernhard Thalmayr, Obmann der Wassergenossenschaft, erzählt im Interview mit Christian Burkhard alles rund um das Thema „Wasser in Anthering“. Darüber hinaus gibt er uns interessante Einblicke in andere wichtige Bereiche wie die Wasserversorgung in Österreich, die globale Entwicklung und den Klimawandel sowie den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser.

    Wassergenossenschaft 01

    Aber zuerst die Antwort auf eine Frage, die vielleicht einigen auf der Zunge liegt: Was macht eigentlich der Obmann der Wassergenossenschaft? Nun, das Aufgabengebiet ist sehr vielfältig und umfasst die gesamte Palette der Trinkwasserversorgung vor Ort. Das beginnt bei der Überwachung und Instandhaltung der Versorgungsanlagen (Brunnen und Quellen, Hochbehälter, Leitungsnetz, maschinelle Einrichtungen, etc.), geht über die administrativen Aufgaben, wie z.B. Buchhaltung, Rechnungslegung, Bauverhandlungen, satzungsgemäße Sitzungen und Betreuung der Mitglieder, bis hin zum Leitungsbau, der Reparatur von Rohrbrüchen, dem Erstellen neuer Anschlüsse, dem Tausch der Wasserzähler und dem Erkunden neuer Wasservorkommen. Vorrangiges Ziel ist die kostengünstige Versorgung der Mitglieder mit bestem Trinkwasser. Dementsprechend sind die Mitarbeiter der Wassergenossenschaft auch rund um die Uhr erreichbar.

    Fakten zu Anthering

    Anthering bezieht sein Trinkwasser überwiegend aus den beiden Hochzonen Trainting und Hupping und aus dem Grundwasserbrunnen in der Antheringer Au. Diese Wasservorkommen werden von Grundwasserkörpern gespeist, für die mittlerweile ein Wasserschongebiet ausgewiesen wurde. Das Quellwasser wird in einen Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1.000 m3 geleitet und über 33 km Hauptleitungen und 12 km Hausanschlussleitungen verteilt.

    Derzeit werden in Anthering jährlich rund 165.000 Kubikmeter Wasser verbraucht. Das sind etwa 500 m3 pro Tag. Dieser Verbrauch ist in den letzten Jahren relativ gleichgeblieben, nur die Verteilung hat sich geändert: War es früher die Käserei, die das meiste Wasser verbrauchte, so sind es heute Gasthäuser, Landwirtschaft und größere Gewerbebetriebe.

    Klimawandel und seine Auswirkung auf die Wasserversorgung in Österreich

    Lange Zeit wurde das Thema „Trinkwasser“ in Österreich relativ entspannt betrachtet und wir zählen nach wie vor zu den „gesegneten“ Ländern, in denen man das Wasser aus der Leitung überall problemlos trinken kann. Dennoch hat die zunehmende Trockenheit der letzten Jahre ihre Spuren hinterlassen: Brunnen müssen tiefer gebohrt und Quellen neu gefasst werden. Bodenversiegelung und Entwässerung verhindern, dass ausreichend Regenwasser im Boden versickern kann und so die Grundwasserreserven wieder vollständig aufgefüllt werden.

    Gleichzeitig sieht der Obmann ein großes Einsparungspotential. Zum Beispiel wird bei uns immer noch Trinkwasser für die Toiletten verwendet. Hier wäre auf jeden Fall eine Umstellung auf Nutzwasser sinnvoll. Auch kleinere Poolanlagen ohne regelmäßige bzw. automatische Überwachung stellen ein Risiko für den Mehrverbrauch dar: Sobald das Wasser durch Sauerstoffmangel kippt, wird es einfach abgelassen und der Pool neu befüllt. Eine solche Befüllung verbraucht gut und gerne 15.000 bis 28.000 Liter Trinkwasser.

    Ebenso kritisch sieht er die Wasserentnahme aus Flüssen und Seen für Bewässerungen. Stattdessen empfiehlt er den Bau von Regenwassernutzungsanlagen und wünscht sich, dass diese bei Neubauten – sowohl privat als auch gewerblich – gesetzlich vorgeschrieben werden. Damit kann auch die Hochwassergefahr reduziert werden.

    Als weiteren wichtigen Schritt für die Zukunft sieht der Obmann den Ausbau der Wasserschongebiete in Österreich. Im Gegensatz zu Wasserschutzgebieten sind Schongebiete nicht nur auf Zonen rund um Trinkwassergewinnungsstellen beschränkt, sondern können weitere Gebiete umfassen, um den Schutz des Grundwassers zu gewährleisten. Dies sollte wasserrechtlich abgesichert werden, um unsere Grundwasserreserven auch für die Zukunft zu sichern.

    Bernhard Thalmayr hat als Obmann der Wassergenossenschaft alle Hände voll zu tun. Zum Glück gehört er zu jenen Menschen, die ihren Beruf mit Interesse und Hingabe ausüben und ihre verantwortungsvolle Aufgabe mit dem nötigen Weitblick angehen.

    Wir bedanken uns herzlich für das ausführliche Interview!

    Interview mit Bürgermeister Ing. Johann Mühlbacher

    Interview mit Bürgermeister Ing. Johann Mühlbacher

    Unser Geschäftsführer Christian Burkhard hat sich mit dem Bürgermeister von Anthering, Ing. Johann Mühlbacher, getroffen. Die beiden sprachen über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft von Anthering – mit sehr persönlichen Einblicken in das Leben von BM Mühlbacher.

    Ein Blick zurück

    Hans Mühlbacher wuchs auf einem Bauernhof am Haunsberg auf. Seine Kindheit war geprägt von viel Freiheit, aber am Hof mussten von klein auf alle mitanpacken. Heute kaum vorstellbar, gab es früher keinen Schulbus und die Volkschüler:innen mussten zu Fuß in die Schule gehen – was jeden Tag ein kleines Abenteuer war. Von der Hauptschule in Bergheim wechselte Hans bald in die HTL nach Salzburg, da er ein großes Zeichentalent hatte. Mit der Lokalbahn fuhr er täglich in die Stadt, aber seine Freizeit verbrachte er fast immer in Anthering. Er liebte das Tanzen und wurde bald Mitglied im Heimatverein, wo er später auch seine Frau kennenlernte.

    Wenn Hans auf die letzten 20 Jahre zurückblickt, hat sich das Ortszentrum von Anthering stark verändert. Das liegt wohl auch daran, dass die Bevölkerung von 2.400 auf 3.750 Einwohner:innen gestiegen ist. Glücklicherweise legen die Antheringer großen Wert auf Brauchtum und Tradition. Auch wenn manche „Zugezogene“ mit den Traditionen nicht mehr viel anfangen können, kommen sie trotzdem zu Festen wie dem Maibaumaufstellen. Besonders schön findet der Bürgermeister, dass die Vereine im Ort keine Nachwuchsprobleme haben. Leider hat die Corona-Zeit dem Vereins- und Brauchtumsleben sehr zugesetzt und seitdem gibt es auch immer mehr Vorschriften und Verwaltung. Für Hans steht aber immer der Mensch im Mittelpunkt. Er versucht seit 20 Jahren, bei den Menschen zu sein und ihnen zuzuhören.

    Ja, genau. Hans hatte vor 20 Jahren mehr oder weniger spontan die Chance, als Bürgermeister zu kandidieren. Als Bautechniker war er beruflich in Anthering tätig und wurde Amtsleiter. Sein Bedürfnis, mehr zu tun, hat ihn zur Kandidatur bewogen. Zum Glück stand und steht seine Familie voll hinter ihm, denn ohne sie wäre das nicht möglich. Hans schätzt es, dass er in seiner Funktion die Gemeinde mitgestalten kann. Besonders stolz ist er darauf, die Kleinkindbetreuung und die Schule mitentwickelt zu haben. Heute sind 50 % der Gemeindebediensteten in der Kinderbetreuung (Kleinkindbetreuung, Kindergarten und Schule) beschäftigt. Wichtig findet er auch, dass es der Gemeinde gelungen ist, den Voglwirtsaal in der Gemeinde zu halten. Das fördert die Gemeinschaft, es ist ein Treffpunkt und auch Ehrungen und Danksagungen können dort abgehalten werden.

    Was passiert jetzt und in der Zukunft

    Die größte Herausforderung sieht Hans heute in der Schaffung von Wohnraum für die junge Bevölkerung. Für die Gemeinde sei es schwierig, Bauträger davon abzuhalten, alte Bausubstanz abzureißen und die Neubauten an die privilegierte Bevölkerungsschicht zu verkaufen. Aus seiner Sicht können nur Mietpreisbremsen und geförderter Wohnbau das Problem in den Griff bekommen, dazu braucht es aber übergeordnete Regularien. Derzeit arbeitet man an der Sanierung des Bauhofes und es soll kommendes Jahr mit dem Neubau des Feuerwehrhauses begonnen werden.

    Die Antheringer Au ist als Naherholungsgebiet für Einheimische und Gäste besonders wertvoll. Der Zugang zur Au soll im Bereich Acharting ausgebaut werden, Gespräche mit den Grundeigentümern laufen bereits. Dabei sollen die Freizeitmöglichkeiten und Erholungsräume unbedingt erhalten bleiben. Ein weiteres Highlight in der Au wird demnächst die Fußgängerbrücke nach Bayern sein. Touristisch wird Anthering als »Naturdorf« vermarktet und genau das schätzen die Gäste: die ländliche Struktur, die intakte Natur, die touristische Infrastruktur mit Gastronomie, Verkehrsanbindung und Freizeitmöglichkeiten. Natürlich ist für viele Gäste auch die Nähe zur Stadt wichtig.

    Zum Schluss verrät uns der Bürgermeister noch, dass er am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs ist. Wenn es eine Herausforderung sein darf, dann gerne auf den Haunsberg. Für gemütliche Touren ist ein Kaffee in der Stadt Salzburg das richtige Ziel.

    Wir bedanken uns für das ausführliche und persönliche Interview.